Über

Das verkorkste Leben eines normalen Jugendlichen aus Berlin.

Alter: 19
 


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Lebe ich wie ein Zombie

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Gedanken, die keiner versteht

Manchmal weiß ich nicht wo oben und unten ist. Vor allem in letzter Zeit. Ich tue Dinge, die ich früher für moralisch unvertretbar hielt. Ich denke nicht nach und bereue.

Mein Verstand ist total durcheinander gewürfelt. Was früher rot war, ist heute grün. Wo früher die Alarmglocken läuteten, ist heute nur zaghafter Nebel.

Ich hab die Durchsicht verloren. Ich handle ohne zu denken. Impulsiv wie immer. Doch verstehe ich mein Handeln nicht. Ich kann es selbst nicht nachvollziehen.

Es fällt mir schwer in Worten zu verpacken, wie ich mich fühle und doch versuche ich es immer und immer wieder, um den Leuten mein Verhalten zu erklären. Ich rede und rede, doch keiner scheint zu verstehen, was in mir vorgeht. Und irgendwann habe ich aufgehört. Aufgehört, den Leuten zu sagen, was ich fühle und denke. Denn es scheint, als verstünde niemand meine Worte und das was ich tue. Ich will mich nicht rechtfertigen müssen. Ich will mich nicht bemühen und am Ende doch dastehen und ratlos angeschaut werden. Und dann urteilen die Menschen auf einmal. Sie be- und verurteilen auf einmal dein Verhalten, welches du ihnen in stundenlangen Gesprächen versucht hast zu erklären. Und dann stehst du da und fragst dich: Warum das alles? – Leben und leben lassen.

Doch das können wir Menschen nicht. Wir MÜSSEN uns eine Meinung bilden. Es geht nicht ohne. Und wenn wir diese Meinung haben, müssen auch möglichst viele Leute diese mitgeteilt bekommen und am besten auch übernehmen. Und genau deswegen sage ich so oft „Ich hasse Menschen“. Viele Leute verstehen dies fälschlicher als Arroganz. Aber das bin ich ganz und gar nicht.

Ich möchte ja reden, aber da ich so schlecht ausdrücken kann, was ich fühle und denke, versteht es kaum jemand.

Mir fehlen einfach die Worte um diese Gefühle zu beschreiben. Dieses Gefühl eines herausgerissenen Herzens. Und warum ich manchmal auf einmal anfange zu weinen. Ich kann es euch nicht erklären. Aber anstatt da zu sein, stellt ihr mir bloß tausende Fragen. Und auf keine weiß ich eine Antwort. Und irgendwie nehmt ihr mich dann nicht ernst. Warum weinst du?- ich weiß es nicht. -Das muss man doch wissen!- tue ich aber nicht.

Und dann will ich das Leben genießen. Ich will fühlen. Freude, Spaß. Und dann verstehen die Leute noch weniger. Wieso hat sie Spaß? Sie hat neulich noch geweint. Wieso ist sie so fröhlich und redet so viel? Tut sie doch sonst nicht. Und manche denken, das wäre Stärke.

Und andere sagen sogar, ich wäre gefühlskalt.

Dabei fühle ich sogar sehr viel. Sehr, sehr viel. Ich fühle sogar, wenn es dir schlecht geht. Und ich mache mir Sorgen. Und ich fühle mich schlecht, wenn ich jemanden verletze. Und ich bin traurig, wenn du es bist.

Und ich sage, eigentlich bin ich schwach. Ein so schwacher Mensch.

Aber bin ich nicht dadurch, dass ich das zugeben kann, wieder stark?

Wer weiß das schon. Ich jedenfalls nicht. Ich weiß ja noch nicht mal wo oben und unten ist.

14.2.16 22:09, kommentieren

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Was er mir genommen hat und über gebrochene Herzen

Jap. Hier bin ich wieder.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass die meisten Menschen dazu neigen, ihre Gedanken nur nieder zu schreiben, wenn es ihnen nicht gut geht?

Hm naja..vielleicht ist das auch nur bei mir so.

 Nach einer langen Pause melde ich mich heute zurück.

Diese Pause hatte ich bitter nötig, so viel ist passiert und ich fand bis heute nicht die richtigen Worte um aufzuschreiben, um überhaupt richtig darüber nachzudenken, was passiert war. Verdrängen. Verdrängen, das war mein liebster Gedanke, denn noch nie, und wenn ich nie sage, meine ich wirklich nie, habe ich mich wegen eines anderen Menschen so schlecht gefühlt. 

Heute schäme ich mich dafür, was ich getan habe, denn hätte ich mal die rosarote Brille abgesetzt und nur einmal vernünftig darüber nachgedacht, was da gerade passiert, hätte ich von selbst darauf kommen können, dass das nicht so richtig was Gutes werden kann.

Wie in den vorherigen Posts deutlich herauszulesen, war..(oder bin?) ich schwer unglücklich verliebt. Kurzfassung: er ist 5 jahre älter als ich und hatte einfach alles, was ich gut finde, zu dem hat er mir das Gefühl gegeben schön zu sein und mir hat es unendlich gut gefallen neben ihm zu schlafen. Nur neben ihm zu liegen, oder in seinen Armen. 

Nun kam es, dass ich eines nachts mal wieder meinen Hausschlüssel vergessen hatte und ihn anrief, weil ich angst hatte meine Eltern zu wecken. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir abermals einige Wochen keinen Kontakt und er schien nicht begeistert darüber gewesen zu sein, dass ich fragte, ob ich bei ihm schlafen könnte, jedoch willigte er ein. Ich lief also in meinem kleinen Schwarzen zu seinem Haus und wartete ca. 1 Stunde, bis er zuhause war. Ich war fest entschlossen nur zu schlafen und morgens sofort abzuhauen, da mir die Situation unangenehm war. Bei ihm angekommen bat ich um ein T-Shirt und eine Zahnbürste und legte mich anschließend an den äußersten Rand seines Bettes. Jedoch war mir etwas kalt, es war März und nachts draußen doch recht kalt gewesen. ER bemerkte meinen zitternden Körper. " Ist dir kalt?" fragte er überflüssiger Weise. " Geht schon." murmelte ich und rutschte noch weiter an den Rand. " Man, wenn du da so rumzappelst kann ich nicht schlafen, komm schon her." grummelte er und ehe ich mich versah lag ich ihn seinen Armen. Ganz toll, dachte ich, hat ja mein Plan von wegen >>Kein Körperkontakt<< super funktioniert. 

Tja..was soll ich sagen, ich will den weiteren Verlauf nun nicht haargenau beschreiben, die Erinnerungen treiben mir schon bis zu diesem Punkt die Tränen in die Augen. Der Typ hat mich einfach im Griff.

Ich verbrachte mein 1. Mal mit ihm. Er wusste es. ich hatte mich allerdings nur darauf eingelassen, weil ich mir inzwischen eigentlich sicher war, dass mehr aus uns werden würde. Falsch gedacht. 

Und soll ich euch noch etwas sagen?

Danach hat er sich nie wieder bei mir gemeldet. Nie wieder. Und...es bricht mir das Herz einsehen zu müssen, dass er wohl eines der größten Arschlöcher ist, die mir je untergekommen sind.

Er hat mir so viel genommen. Alles, worauf ich stolz war. Meinen Mut, mein Selbstbewusstsein, mein Selbstwertgefühl, meine Offenheit gegenüber anderen, meinen lässigen Umgang mit Jungs. Und nicht zu vergessen meine Jungfräulichkeit, die ich, im Nachhinein betrachtet, viel lieber mit jemand anderem verloren hätte, als mit jemanden, der mir keine 24h später das Herz bricht.

Und das beschäftigt mich immer noch, und ich weine immer noch deswegen und ich frage mich: was ist eigentlich mit mir falsch?

xoxo thatlittlegirl

 

2 Kommentare 2.6.15 22:48, kommentieren